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Auch zur Coronazeit kann Lesen ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis sein

Jule Mittag und Jolina Herbert belegen den ersten Platz beim Vorlesewettbewerb an der Stadtschule Schlüchtern

 

In einem spannenden und kurzweiligen Lesewettstreit hat die Stadtschule Schlüchtern den Sieger des Vorlesewettbewerbs der Jahrgangsstufe 6 ermittelt. Sechs Klassensieger tauchten zwei Stunden lang gemeinsam mit ihren Klassenkameraden, die via „Teams“ in ihren Klassenräumen über Großbildleinwände zugeschaltet waren, in verschiedene Geschichten ein. Mucksmäuschenstill war es, als die Jury das Ergebnis verkündete und Jule Mittag aus der Klasse 6e zum Schulsieger kürte. Der Vorlesewettbewerb, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisiert wird, ist ein bundesweiter Wettstreit zwischen den 6. Klassen weiterführender Schulen. Jährlich nehmen über 7000 Schulen daran teil.

Rund 110 Stadtschüler aus zwei Schulzweigen und sechs Klassen saßen erwartungsvoll in ihren Klassenräumen und fieberten den Ergebnissen der Jury entgegen. Die stellvertretende Schulleiterin und Deutschlehrerin Bettina Trautmann, SchüBÜ-Betreuerin Fee Günther und Vorjahressiegerin Mathilda Kirchner, hatten sich 60 Minuten lang von den Klassensiegern vorlesen lassen. Diese hatten sich motiviert auf den Wettbewerb vorbereitet, passende Textstellen ausgesucht und eifrig geübt. Nicht nur das flüssige Vorlesen bewertete die Jury, auch den Ausdruck, die Interpretation, angemessene Pausen und die Ausdruckskraft. Zum Vortrag jedes einzelnen Schülers gehörte neben der persönlichen Vorstellung auch die Beschreibung der zu lesenden Szene, damit die Zuhörer an den Großbildleinwänden in den Klassenräumen auch wussten, wo er sich in der Geschichte befindet.

Ihren vorbereiteten Text meisterten alle sechs Kandidatinnen, nachdem die Reihenfolge durch Vorjahressiegerin Mathilda Kirchner ausgelost worden war, souverän und zogen ihre Zuhörer in den Bann.

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Jolina Herbert aus der Klasse 6a las aus dem Buch „Hinter verzauberten Fenstern“ und sorgte somit gleich für eine ganz besondere Atmosphäre.   Maja Rüffer aus der 6b belustigte anschließend mit Jeff Kineys Kultbuch „Gregs Tagebuch“ und sorgte für so manchen Schmunzler bei den Zuhörern.

In „Lottas-Leben“ von Alice Pantermüller gewährte Jule Mittag aus der Sportklasse einen Einblick in Lottas gesammelte Katastrophen und sorgte für reichlich gute Laune, aber auch Staunen. . Mit „Jetzt gibt’s was auf die Mütze“ nahm Ilayda Demirtas aus der 6h ihre Mitschüler mit in einen chaotischen Wintertag, an dem es zur Freude aller Kinder Schneefrei gibt, ehe Thea Hegenbarth aus der Musikklasse mit dem Buch „Leonie und die Wildkatze“ in die Welt der Magie entführte. Nicht weniger wundersam ging es Sophia Reutzel zu, die von den gemeinsamen Abenteuern einer Straßenkatze, eines Baumfrosches und einer Blauhäher-Dame in „AnimalWizards“ vorlas.

Als Lohn für ihren Mut vor so einem großen Publikum zu lesen und die hervorragenden Leseleistungen ernteten abschließend alle sechs Leserinnen anerkennenden Applaus von den Klassenkameraden und jede Menge Lob von der Jury.

In der zweiten Runde mussten die sechs Klassensieger aus einem unbekannten Buch vorlesen. Dafür hatte die Jury das Buch „Gangster Oma“ von David Waliams ausgewählt. Darin muss Ben jeden Freitag bei seiner Oma verbringen. Bens Oma ist zwar nett, aber sooooooo langweilig! Immer will sie bloß Scrabble spielen und isst den ganzen Tag nichts anderes als Kohlsuppe – igitt! Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma ein Geheimnis hat: Sie war früher eine berühmte Juwelendiebin! Und jetzt plant sie ihr größtes Ding: Sie will die Kronjuwelen der englischen Königin stehlen!

Im Anschluss an beide Runden beurteilte die Jury die Leseleistung und erstellte ein Ranking. Dabei hatte sie es sich mit ihrer Entscheidung nicht leicht gemacht. Punkte wurden für die Lesetechnik, die Interpretation sowohl für die Textstellenauswahl des Wahltextes vergeben. Beim Fremdtext entfiel das letzte Bewertungskriterium. Letztlich durfte sich Jule Mittag aus der Klasse 6e als Siegerin des Vorlesewettbewerbs der Stadtschule Schlüchtern frenetisch von ihren Klassenkameraden, die aus ihrem Klassenraum über Großbildleinwand zugeschaltet waren, feiern lassen. Auf sie wartet nun im Februar der Kreisentscheid.


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